Im September 2017 war es für mich soweit:
Als tief in Österreich verwurzeltes Wesen verließ ich mein Heimatland aus verschiedensten Gründen, um nach Paraguay auszuwandern.
Damals bezeichneten mich viele als "mutig", mit meine damals 61 Jahren alleine in ein fremdes Land, 11.000 km von zuhause weg zu ziehen, die Familie, Kinder und Enkelkinder zurückzulassen.
Aber gerade diese waren es, die mir den Elan gaben, hier einen möglichen Rückzugsort für Zeiten der Krise, die wir schon damals erwarteten, zu schaffen. Heute sehe ich umgekehrt alle jene als mutig an, die sich trauen, in Zeiten wie diesen in Europa zu bleiben...
Gestartet im heute größten Urbanisierungsprojekt Paraguays, im "El Paraíso Verde" habe ich mit dem Aufbau des ersten Gemüsegartens und der Baumschule.
Da ich vom Wesen her ein Pionier bin, ist es immer meine Aufgabe, etwas zu starten, Impulse zu geben und dann, wenn andere kommen, die es besser können, das Ganze in professionelle Hände zu übergeben.